Uluru ist das bekannteste natürliche Wahrzeichen Australiens. Dieser Inselberg erhebt sich 348 m über die Landschaft. Uluru hat für die traditionellen Bewohner, die Anangu Aborigines, eine große kulturelle Bedeutung. Heute veranstalten die Aborigines geführte Wandertouren, auf denen man vieles über die Flora und Fauna, sowie über traditionelles Buschessen und Traumzeit-Geschichten der Aborigines lernen kann. Die Landschaft von Zentralaustralien mag zwar verödet aussehen, aber das täuscht gewaltig. Viele Tiere und Pflanzen haben sich an das extreme Klima angepasst und bilden ein einzigartiges Biotop. Die Vermehrung der Pflanzen steht im direkten Zusammenhang mit den seltenen Regenfällen. Einige Pflanzenarten überleben Buschbrände und benötigen diese Brände, um sich fortzupflanzen. Die Pflanzenwelt stellt einen wichtigen Teil der Kultur der Traumzeit, genannt Tjukurrpa, dar und es gibt unterschiedliche Zeremonien für die Hauptnahrungspflanzen. Der Uluru ist Teil eines Gebirgszuges, der unter Tage liegt und lediglich als Teil des Gebirges aus dem Boden herausragt. Seine rote bzw. braune Färbung erzeugt ein Eisenoxid, das Hämatit, das je nach Lichteinfall der Tageszeiten unterschiedliche helle oder dunkle Rotfärbung erzeugt. In Anlehnung an die Beiträge der freien Enzeklopädie Wikipedia. |