Roter und gelber bis weißer Sandstein bilden die Felswände des Canyons und sind teilweise über 300 m hoch. Diese Färbung resultiert aus dem Eisenoxiden (Hämatit und Limonit). Die Felsen sind stark kleinteilig zerklüftet und bildenn interessante Strukturen aus unterschiedlichen Farben und Zeichnungen. Sonne und Wind in Kombination mit dem Sand hinterlassen die "verwundeten" Formen. Zwei Routen führen durch den Canyon: 1: Eine Route führt als Rundweg über die Plateaus um den Canyon herum, ist ungefähr 6 km lang und im Durchschnitt in drei bis vier Stunden zu bewältigen. Sie beginnt mit einem eher steilen Stück, von den Einheimischen Heartbreak Hill (oder auch Heartattack Hill wegen der steilen Passagen) genannt. An der Spitze angekommen eröffnet sich ein beeindruckender Blick über die Schluchten (bienenstockartigen Felsformationen auf dem Plateau) und über die weite Landschaft um das gesamte Gebiet herum. Durch das Plateau zieht sich der sogenannte Kings Cross (zweite Route). Zur Halbzeit des Pfades steigt man in ein Wasserloch hinunter, welches auch als Garten Eden bezeichnet wird. Das immerfeuchte Klima bringt hier eine rege Fauna und Flora hervor. Im Canyon Canyon haben sich einige in Australien seltene subtropische Pflanzen, wie zum Bespiel die Palmfarne, die geschützt sind. Nach einem langsamen Abstieg vom Plateau kommt man wieder beim Ausgangspunkt, einem Parkplatz, an. 2: Durch die Schlucht des Kings Cross fühft ein ca 2 km langer Pfad, der durchschnittlich 1 Stunde dauert. Am Ende des Wegs gelangt man zu einer Fläche mit Blick auf die steilen glatten Felswände. Die 22 Kilometer lange Giles Route verbindet den Kings Canyon mit Kathleen Springs. Das Kings Creek Resort liegt etwa 38 km östlich der Schlucht und bietet unterschiedliche Unterkünfte und Unternehmungen an. In Anlehnung an die Beiträge der freien Enzeklopädie Wikipedia. |