Alice Springs - Uluru - Olgas - Kings Canyon - Darwin – Kakadu National Park – Katherine-Gorge-Nationalpark - Übelebenstipps im Outback Das gesamte Northern Territory ost schwer greifbar für einen Europäer. Es ist so groß wie Frankreich, Italien und Spanien zusammen, hat aber nur etwas mehr als 200000 Einwohner. Der Uluru ist eines der Wahrzeichen Australiens und eine Ikone der Aboriginal Kultur. Der Sandstein-Monolith ist 348 Meter hoch und reicht ebenfalls tief in die Erde hinein – vergleichbar zu einem Eisberg. Nur 40 Kilometer entfernt ist Kata Tjuta oder die Olgas, massive Felsentürme, die 500 Millionen Jahre alt sind. Auch wenn beide Ziele typische Touristenziele sind und wahre Pilgerscharen Sonnenaufgang und –untergang dort beobachten, so ist der Besuch nichtsdestotrotz ein wahres Erlebnis: zum Beispiel morgens früh um 6 Uhr um den Uluru zu wandern (die Aborigines wünschen, dass Besucher nicht auf den Uluru hochklettern), auf Thorny Devils - kleine, stachelige Echsen - Wallabies, Spinifex Gras oder Aboriginalmalereien zu stoßen und zu beobachten, wie der Felsen im Laufe des Tages langsam seine Farbe verändert... Weitere 300 Kilometer nordöstlich von Uluru liegt der Kings Canyon, (310 km westlich von Alice Springs). 300 Meter hohe Sandsteinwände, etliche Wanderwege und wunderschöne Ausblicke in typische Outbacklandschaften belohnen den Besucher. Das Outback ist aber nicht nur ein Erlebnis für Natur- und Tierliebhaber. Auch Abenteurer und Outdoorfans kommen auf ihre Kosten: mit Helikoptertouren, Kamelritten oder Quad Bike Touren durch die Wüste zum Beispiel. Wilde Kamele Wer längere Zeit durchs Outback reist, wird auch immer wieder auf wilde Kamele stoßen. Es sind die einzigen wild lebenden Kamele weltweit, auch wenn sie gar keine einheimischen Tiere sind. Kamele sind zuerst Mitte des 19. Jahrhunderts von Afghanistan und Pakistan eingeführt worden, um im trockenen, roten Zentrum schwere Lasten zu transportieren (vor allem für den Eisenbahnbau). Zunächst kamen rund 20000 – heute sind es mehr als 600000: Die Kamele können exzellent mit der unwirtlichen Natur des Outbacks umgehen, da ihre Haut wie eine isolierende Schicht arbeitet. Im Winter hält sie Kälte ab, im Sommer Hitze. Ihre Haut ist außerdem so stark, dass Dornen oder das mit kleinen Stacheln versehene Spinifex-Gras ihr nichts anhaben können. Überlebenstipps im Outback 1. Immer ausreichend Wasser mitnehmen! Niemals Wasser mit Seife, Essensresten oder Spülmittel verseuchen. Im Outback immer eine Wasserreserve lassen! Bei heißem Wetter braucht der Körper einen Liter Wasser pro Stunde! Im Outback sollte man deshalb zehn Liter Wasser pro Person und Tag mitnehmen. Sich niemals auf Wasserlöcher etc. verlassen! 2. Ebenso wichtig sind natürlich Essensvorräte, gutes Kartenmaterial und ein Kompass für Buschwalker und schützende Kleidung gegen Kälte wie Sonne. 3. Wenn man im Outback eine Panne hat, niemals das Auto verlassen, um Hilfe zu holen. Bei einer Suche aus der Luft wird ein Auto immer einfacher zu sehen sein und außerdem bietet es Schutz, spendet Schatten etc. 4. Man kann auch als Nicht-Aborigine im Outback überleben. Im Northern Territory ist jetzt ein Weißer drei Monate herumgeirrt, bevor er gerettet wurde. Er war zwar verwirrt und hat 30 Kilo abgenommen – aber er hats geschafft! Weitere lohnenswerte Ziele: Der Ort Darwin mit seinem feucht-heißem Klima ist ein Schmelztiegel der Kulturen und ein beliebter Ausgangspunkt für Touren in den 250 km entfernten Kakadu oder Litchfield National Park. Rund 320 Kilometer südlich von Darwin lohnt auch der Besuch des Örtchens Katherine und der beeindruckenden Sandstein-Schlucht (Katherine Gorge) im Nitmiluk National Park. Mit freundlicher Genehmigung der InfobahnAustralia und Barbara Barkhausen. |