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Kultur von Australien:

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Gesellschaftliche Probleme in Australien

Seit der White-Australia-Politik in den sechziger Jahren, gab es verstärkte Zuwanderungen. Zum Großteil waren es vorder- und südostasiatischer Migranten, dadurch kam es immer häufiger zu rassistischen Ausschreitungen.
Eine davon ist die Cronulla Riots (Cronulla Unruhen). Sie fanden im Dezember 2005 in einem Vorort von Sydney statt. Bei diesem Vorfall griffen gewalttätige Jugendliche einen Rettungsschwimmer an und verletzten ihn schwer. Diese Unruhen löste daher große Empörung aus.
Eine zweite Unruhe fand am 11 Dezember statt. Hier stießen etwa 1500 Zuwanderer (die meisten Libanesen) mit etwa 5000 Australiern weißer Abstammung zusammen. Die Australier riefen nationalistische und rassistische Äußerungen und schwenkten Australische Flaggen. Die Folgen waren hohe Sachschäden an Fahrzeugen und Gebäuden sowie schwere Körperverletzungen. Hier war die Polizei aber hilflos, da sie zahlenmäßig mit etwa 700 Beamten eindeutig in der Unterzahl waren. So setzten sie die Priorität auf das schützen von Unbeteiligten. Ein paar Tage später führten arabischstämmige Jugendliche einen Racheakt durch wobei wieder viele Personen verletzt und Fahrzeuge sowie Schaufenster beschädigt wurden.
Am 13 Dezember 2005 beschloss daher das Parlament von New South Wales, der Polizei mehr Rechte zu verleihen, damit sie besser gegen etwaige Unruhen gewappnet waren. Dazu zählte unter anderem die Beschlagnahme von Waffen und waffenähnlichen Gegenständen für 48 Stunden. Diese Gesetze wurden vorerst auf drei Jahre beschränkt. Firmeninhaber wurde empfohlen die Geschäfte während der Unruhen geschlossen zu halten. Ganz Cronulla befand sich im Ausnahmezustand. Der Verkehr wurde schärfer kontrolliert, außerdem waren zu dem Zeitpunkt mehrere tausend Polizisten im Einsatz. Dadurch konnte aber schlimmeres verhindert werden und die Unruhen wurden komplett gestoppt.
Die gesellschaftlichen Probleme in Australien führen sich hauptsächlich auf Rassismus aus, bei denen es immer wieder zu Ausschreitungen kommt.