Die Literatur Australiens |
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Die Poesie spielte eine sehr große Rolle in der australischen Literatur, zwei Dichter konkurrieren darum der größte Dichter in Australien zu sein. Diese beiden Dichter sind Christopher Brennan und Adam Lindsay Gordon. Adam Lindsay Gordon wurde allerdings nicht in Australien geboren sondern auf den Azoren. Nichts desto Trotz bezeichnet man ihn als australischen Nationaldichter. Adam Lindsay Gordons und auch Christopher Brennans Werke werden, aufgrund des traditionellen Stils ihrer Dichtungen, als Hochkultur angesehen. Konkurriert wurde auch in der Tradition der Volksmusik und der Balladen. Die bedeutendsten Namen in dieser Richtung sind Henry Lawson und Banjo Paterson. Das berühmteste Lied Australiens, Waltzing Matilda, ist von Banjo Paterson. Das 20. Jahrhundert verzeichnet viele berühmte australische Dichter, so zum Beispiel: Alec Derwent Hope, Judith Wright, Kenneth Slessor, Gwen Harwood, David Robwbotham und viele mehr. Eine der ersten Schriftstellerinnen Australiens war Henrietta Ethel Florence Lindsay Richardson, besser bekannt unter dem Pseudonym Henry Handel Richardson, und auch die erste die über das städtische Leben der Mittelschicht schrieb. Auch das Thema der Rassentrennung wurde von Schriftstellern thematisiert, Doris Pilkington Nugi Garimara schrieb darüber und war damit die erste Aborigine welche diese Thema als Schriftsteller behandelte. Als erster und einziger Australier erhielt, 1973, Patrick White den Nobelpreis für Literatur, obwohl nicht in Australien geboren. Auch James Clavell behandelte wichtige Merkmale australischer Literatur in „the asian Saga“. Clavell war nicht nur Schriftstellter, sondern auch ein sehr erfolgreicher Drehbuchautor, welcher sich mit anderen Schriftstellern wie Thomas Keneally zusammentat und zusammen mit diesem die australische Literatur über das eigene Land hinaus erweiterte. Aber auch Krimis florieren mittlerweile in Australien, vor allem Bücher von Kerry Greenwood und Peter Temple. Auch Zeitungen gehören zur australischen Literatur dazu. Den größten Einfluss damit hat der Australische Geschäftsmann Rupert Murdoch welcher zahlreiche Zeitungen besitzt und auch den Verlag HarperCollins. Als wichtigste literarische Zeitschriften gelten, unter anderem, Meanjin, Overland, Island und die Southerly Magazine. Als Durchbruch für die Geschichte der Aborigines gilt der Roman, „My Place“ von Sally Morgan. Jährlich wird die wichtigste literarische Auszeichnung Australiens verliehen, der Miles Franklin Award.
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